Änderung Veranstaltungsort: ÖDP Europa-Abgeordneter Klaus Buchner kommt am 17.09. nach Tirschenreuth ins Hotel SEENARIO

Änderung Veranstaltungsort: ÖDP Europa-Abgeordneter Klaus Buchner kommt am 17.09. nach Tirschenreuth ins Hotel SEENARIO

Liebe Mitglieder und Interessierte im KV Neustadt-Weiden-Tirschenreuth,

leider hat uns das Pfarrzentrum kurzfristig abgesagt. Daher findet der Vortrag mit Prof. Dr. Buchner nun am Mo., 17.09.2018 um 19.45 Uhr im Hotel SEENARIO, Platz am See 1 + 2, 95643 Tirschenreuth (Navigationsadresse: Regensburger Str. 19) statt. Anfahrt: https://hotel-seenario.de/hotel/anfahrt-parkplaetze.html

Mit freundlichen Grüßen,
Gerald Schmid
Für Rückfragen: Willi Streit (ÖDP Bayern) 0172 8215881 bzw. willi.streit

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Was das Volk begehrt: Agrarwende jetzt! Artenvielfalt erhalten!
ÖDP Europa-Abgeordneter Klaus Buchner kommt am 17.09. nach Tirschenreuth

„Die ÖDP fordert, was das Volk begehrt!“ Der Abgeordnete im Europaparlament, Prof. Dr. Klaus Buchner kommt nach Tirschenreuth, um sich für das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ und seine Kampagne „Agrarwende jetzt!“ einzusetzen. „Wir müssen uns der Zerstörung von Natur und Umwelt aktiv entgegenstellen“. Angela Frank und die ÖDP-Landtagskandidatin Theresia Kunz haben den angesehenen EU-Abgeordneten am Montag, den 17. September 2018 um 19.45 Uhr, in das Hotel SEENARIO, Platz am See 1 + 2, 95643 Tirschenreuth eingeladen.

Ackergifte sind vor allem für das Aussterben wichtiger Tierarten verantwortlich. 54% der Bienen sind schon bedroht, die Anzahl der Insekten um ein Vielfaches dezimiert. Dadurch finden auch unsere heimischen Vogelarten immer weniger Nahrung und sind in ihrem Bestand stark zurückgegangen, etliche sogar vom Aussterben bedroht.

„Wenn wir schamlos und gierig unsere Natur zerstören, die uns ernährt, sind wir am Ende selbst bedroht“ so die stellvertretende Kreisvorsitzende Angela Frank. „Die Verantwortung trägt zum einen die aktuelle Agrarpolitik in Bayern, Stichwort: Glyphosat, zum anderen sind wir Bürger alle selbst berufen, eine Wende einzuleiten. Am einfachsten geht das mit dem aktuellen Volksbegehren der ÖDP.“

„Das Sterben der Bienen steht als Symbol für eine aus den Fugen geratene Natur", sagt Christian Wallmeyer, Kreisvorsitzender der ÖDP Neustadt-Weiden, der am Nachmittag vor dem Vortrag in Tirschenreuth mit dem EU-Abgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner in Weiden am Oberen Markt ein Grabmal der Artenvielfalt errichten wird und mit Samenbomben gegen Artensterben und Betonflut demonstrieren wird (13 Uhr, Nähe Altes Rathaus Weiden). „Die industrielle, intensive Landwirtschaft lasse kaum noch Raum für Wildkräuter, Insekten und Vögel. Wir erleben damit die desaströsen Konsequenzen der CSU-Agrarpolitik, der auch immer mehr kleine Landwirte zum Opfer fallen", so die Sprecherin des ÖDP-Volksbegehrens „Rettet die Bienen“, Agnes Becker. „Eine moderne Landwirtschaft muss ökologisch nachhaltig sein.“

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Einladung zum Besuch von Prof. Buchner in unserem Kreisverband

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Volksbegehren ‚Rettet die Bienen‘ und solidarische Landwirtschaft

Kreisversammlung der ÖDP beginnt Wahlkampf

Nachdem in diesem Jahr nicht neu gewählt wurde, waren die Formalitäten der Berichte des Vorsitzenden Christian Wallmeyer und des Schatzmeisters Kreisrat Markus Heining schnell erledigt. So blieb den Mitgliedern des Kreisverbandes Weiden-Neustadt-Tirschenreuth Zeit, die Schwerpunkte für den Landtagswahlkampf zu beschließen: wesentliche Unterscheidungsmerkmale der Öko-Partei zu allen anderen Parteien seien der Einsatz für ‚Lebensschutz in jeder Hinsicht‘, der ‚Schutz der Demokratie‘, da die ÖDP als einzige Partei keine Firmenspenden annehme und die meisten Volksentscheide und erfolgreich durchführe und die ‚wachstumskritische Einstellung zur Wirtschaft und zum Lebensstil unserer Gesellschaft‘, so der Tenor in der Versammlung. Diese Kernpunkte seien konkrete politische Zielsetzungen formuliert im demnächst erscheinenden ‚132 Punkte-Programm‘ der ÖDP zur Landtagswahl. In die Zeit des Wahlkampfes falle zudem das Volksbegehren "Rettet die Bienen – stoppt das Artensterben", für das die ÖDP derzeit die Unterschriften sammelt. "Die Menschen stehen Schlange, um zu unterschreiben", berichtet Bezirksvorsitzender Karlheinz Binner, selbst Mitglied des Kreisverbandes, über die Erfolge in ganz Bayern derzeit. Auch in Weiden sind derzeit und an den drei Samstagen vor der Landtagswahl Infostände zur Eintragung in das Volksbegehren in der Fußgängerzone zu finden.
Zu Beginn der Versammlung informierte Andreas Gmeiner von der Organisation ‚Solidarische Landwirtschaft‘ über die Möglichkeit einer Anteilseignung an landwirtschaftlichen Betrieben, die eine Direktvermarktung und damit Unabhängigkeit bäuerlicher Betriebe von der Zwängen marktwirtschaftlicher Vorgaben ermöglicht. Infos dazu unter solawi-stoapfalz.de
Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden auf der Versammlung geehrt: Josef und Theresia Kunz aus Tirschenreuth (25 Jahre), Johann Baumer aus Neudorf b. Luhe, Pfarrer Georg Hartl aus Waidhaus (beide 20 Jahre), Max Wiesend aus Weiden (15 Jahre).
Informationen zur ÖDP erhalten Sie unter www.oedp-bayern.de oder www.ödp-new-wen-tir.de

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Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes findet am Freitag, 20. Juli um 20.00 h in ‚d’Wirtschaft‘ in Altenstadt a.d. Waldnaab, Jahnstraße 4, statt.

Tagesordnung

Vortrag „Solidarische Landwirtschaft“ als Alternative zum „globalen Supermarkt“ (Referent: Andreas Gmeiner)

Jahresberichte des Kreisvorsitzenden und des Schatzmeisters

Informationen zur Vorbereitung der Landtagswahl im Herbst

Sonstiges

Am Samstag, 21. Juli sammelt die ÖDP in der Fußgängerzone in Weiden Unterschriften für das Volksbegehren „Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge – stoppt das Artensterben!“. BesucherInnen und Unterschreibende sind gerne gesehen!!

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Volksbegehren für Artenrettung

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ÖDP startet das Volksbegehren „Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge – stoppt das Artensterben!“

Die Ökologisch-Demokratische Partei hat heute das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ gestartet. Ziel der ÖDP ist es, das dramatische Artensterben zu stoppen.

www.volksbegehren-artenvielfalt.de

"Wir erleben derzeit das größte Artensterben seit den Dinosauriern und können hier nicht mehr tatenlos zusehen", zitiert Bernhard Suttner, langjähriger ÖDP-Landesvorsitzender und Sprecher des Volksbegehrens, die Wochenzeitung "Die Zeit".

Über 50% der Bienenarten sind bedroht und über 80% der Falter sind bereits verschwunden. Auch Vögel und viele andere Arten sind in ihren Beständen drastisch dezimiert.

"Aufgabe Nummer 1 von uns allen muss es sein, dieses Artensterben zu stoppen und den Lebewesen wieder Lebensräume zur Verfügung zu stellen. Wir wollen kein weiteres Zuwarten, keine hilflosen Appelle an die Freiwilligkeit und auch keine wirkungsarmen online-Petitionen, sondern endlich verbindliche Gesetze. Die bayerische Verfassung gibt uns mit dem Mittel des Volksbegehrens die Möglichkeit, positive Gesetzgebung von unten anzupacken", so Bernhard Suttner kämpferisch.

Mit der Umsetzung von Biotopverbünden, dem massiven Ausbau von naturnaher Landwirtschaft, dem Schutz von Alleen und Hecken, sowie vielen weiteren Maßnahmen will die ÖDP das Bayerische Naturschutzgesetz so verbessern, dass Tiere und Pflanzen überleben können.

ÖDP mit einem breiten Bündnis und viel Erfahrung bei Volksbegehren

Bereits über 50 Organisationen sind im Bündnis dieses Volksbegehrens.

"Neben einem breiten, offenen Bündnis sieht die ÖDP ihre eigene große Erfahrung mit der direkten Demokratie als großes Pfund, um auch dieses Volksbegehren erfolgreich umzusetzen. Bereits bei der Abschaffung des bayerischen Senats, der Streichung von 5 zusätzlichen Atomkraftwerksstandorten und der Einführung des konsequenten Nichtraucherschutzes hatte die ÖDP die großen Hürden nehmen können, die bei Volksbegehren und Volksentscheiden in Bayern gelten. Wichtige Gesetze konnten so gegen die CSU, gegen die Staatsregierung und gegen starke Lobbyverbände durchgesetzt werden. "In dieser Weise werden wir uns jetzt zusammen mit vielen engagierten Fachleuten und Organisationen für die Bienen, für den gesamten Artenreichtum und für die Schönheit Bayerns einsetzen" versprach Bernhard Suttner.

In einem ersten Schritt benötigen die Initiatoren nun 25.000 Unterschriften in freier Straßensammlung. Danach müssen dann 10% der bayerischen Wahlberechtigten in den Rathäusern für das Volksbegehren unterschreiben, ehe es zum Volksentscheid kommt.

Die Unterschriftenlisten können seit heute im Kampagnenbüro (infovolksbegehren-artenvielfalt.de)bestellt werden, liegen aber auch in vielen Bioläden aus.

"Rettet die Bienen und Bauern"- begleitende Kampagne zur Landwirtschaft

"Ganz sicher werden wir im Verlauf des Volksbegehrens über das Kernthema sprechen, nämlich wie wir nicht nur die Bienen und die Artenvielfalt schützen, sondern auch, wie wir bäuerlich wirtschaftende Familienbetriebe retten," so Suttner weiter. Das bedeutet, dass es zu einem Paradigmenwechsel kommen muss. Jedes Jahr verschwinden nicht nur tausend Tierarten, sondern auch tausende Bauernhöfe von der bayerischen Landkarte.

"Wir müssen die Richtung ändern, die Ideologie vom `Wachsen oder Weichen´ aufkündigen und die naturnahe, bäuerliche Landwirtschaft endlich fair bezahlen", forderte die stellv. ÖDP-Landesvorsitzende und weitere Volksbegehrensprecherin Agnes Becker. Die fatale Weltmarktorientierung wie sie von den großen Parteien, allen voran der CSU, propagiert wird, treibt die Bauern in einen knallharten Verdrängungskampf und ist nach Meinung der ÖDP ein Irrweg. Die ÖDP steht für regionale Kreisläufe, gute, gesunde Lebensmittel und eine ökologische Bewirtschaftung.

Fotos: ÖDP Bayern

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Bundesregierung will vor EuGH die Veröffentlichung von Glyphosat-Studien verhindern

Unglaublich:
„Bundesregierung will vor dem EuGH die Veröffentlichung von Glyphosat-Studien verhindern
Die Bundesregierung mischt sich in einem Gerichtsverfahren zwischen Abgeordneten der Grünen/EFA-Fraktionen aus dem EU-Parlament (dazu gehört auch die ödp) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) über den Zugang zu Studien zur Risikobewertung von Glyphosat ein. Im Sommer hatte die Abgeordneten den Europäischen Gerichtshof angerufen, um Zugang zu den Studien zu erhalten, auf deren Basis die EFSA das Herbizid Glyphosat als nicht krebserregend eingestuft hatte. Wie jetzt bekannt wurde hat sich die Bundesregierung am 30. November der Klage der Agrochemie-Unternehmen Monsanto und Cheminova gegen den Zugang zu diesen Studien angeschlossen, da die RisIkobewertung für Glyphosat im europäischen Zulassungsverfahren beim Bundesinstitut für Risikobewertung lag.“

Der Text findet sich auf der Homepage von Sven Giegold:
http://www.sven-giegold.de/2017/bundesregierung-will-vor-dem-eugh-die-veroeffentlichung-von-glyphosat-studien-verhindern

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